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Mehrfach schon setzten sich Schüler der Ludwig-Erhard-Schule in Lebenstedt für Service-Projekte des Zonta Clubs Salzgitter ein. Nun wurde die Ehefrau des vormaligen stellvertretenden Schulleiters aktiv. Dessen Nachfolgerin Christine Burgdorf konnte in ihrer Funktion als Präsidentin des Clubs eine Spende von 650 Euro entgegennehmen. Renate Benstem hatte ihre Geburtstagsgäste um Unterstützung für ein Projekt gebeten, mit dem der Verein der Freunde Zonta e.V. seit acht Jahren die Familienhebamme bei pro familia finanziert. Aus ihrer langjährigen Tätigkeit in der Geburtsvorbereitung kennt die 70-jährige Salzgitteranerin die Probleme, mit denen sich besonders junge Schwangere und Mütter konfrontiert sehen: „Hier muss unbedingt weiter geholfen werden. Ich bin begeistert und überzeugt von dieser Idee!“

von links: Christine Bulla, ZC Salzgitter, Christine Burgdorf, Renate Benstem

Bedingt durch die frühen Sommerferien in Niedersachsen in diesem Jahr erfolgte die offizielle Übergabe des Präsidentinnenamtes erst am 9.August 2016. Wir danken Annette Röttger für ihre großartige Arbeit die sie in den vergangenen zwei Jahren für unseren Club geleistet hat und freuen uns auf die Zusammenarbeit in den nächsten zwei Jahren mit Christine Burgdorf.

Dieser Bericht wurde mit Zustimmung von pro familia Salzgitter dem Jahresbericht 2015 entnommen.

Sponsorenlauf der Ludwig- Erhard- Schule Salzgitter und Spende des Zonta Club für die Familienhebamme bei pro
familia


Mehr als 2000 Kilometer für pro familia! Alljährlich veranstaltet die Ludwig-Erhard-Schule, Berufsbildende Schulen Salzgitter, einen Sponsorenlauf, bei dem die Schülerinnen und Schüler von Freunden, Verwandten und Ausbildern für die
Absolvierung der Strecke (eine Rundenlänge betrug 600 Meter und verlief rund um die Schule) mit einem vorher festgelegten Geldbetrag gesponsert werden. Voller Elan liefen die Schülerinnen und Schüler sagenhafte 3396 Runden, ganze 2037,6 Kilometer.
Dadurch wurde in 2015 ein Betrag in Höhe von 3200€ „erlaufen“ und unserem „Projekt Familienhebamme“ gewidmet.
Der Zonta Club Salzgitter rundete den Betrag auf 5000€ auf.
Wir haben uns außerordentlich darüber gefreut!

Bei dem „Projekt Familienhebamme“ geht es vor allem um die Arbeit mit sehr jungen Schwangeren und Müttern,
sie in ihrer neuen Lebenssituation zu unterstützen und ihnen Hilfe in vielerlei Hinsicht zu bieten.
Die Gruppe trifft sich wöchentlich und wird angeleitet durch Frau Steffens-Dlugosch. Frau Walter, unsere Familienhebamme, ergänzt die Treffen 14-tägig, bietet zusätzlich Säuglingspflege, Babymassage, berät, erklärt, nimmt
Ängste und begleitet bei Bedarf auch zu Hause. In über 10 Jahren hat sich diese Zusammenarbeit sehr bewährt. Junge
Frauen und Familien konnten in schwierigen Situationen, die besonders durch das Elternwerden in so jungen Jahren
hervorgerufen werden, vertrauensvoll begleitet werden.

Gefreut haben wir uns selbstverständlich über die gespendete Summe, durch die wir für ein weiteres Jahr die
Familienhebamme Frau Annett Walter finanzieren können.
Aber gefreut haben wir uns auch sehr darüber, dass es der Schule ein Anliegen war, für unsere Arbeit und für die
Unterstützung einer Familienhebamme zu laufen.
Noch einmal herzlichen Dank allen Schülerinnen und Schülern,die für unser Projekt gelaufen sind! Herzlich bedanken wollen wir uns auch an dieser Stelle bei dem Zonta Club Salzgitter, der durch seine Spenden seit 2008 die Arbeit von Frau Walter bei pro familia ermöglicht.











 

 

Mit 500 Euro ist der Young Women in Public Affairs Award (YWPAA)des Zonta Clubs Salzgitter dotiert, ein Preis, der Schülerinnen und Schulabsolventinnen für ehrenamtliches Engagement belohnt. Drei Abiturientinnen aus Salzgitter und Wolfenbüttel bewarben sich um die Auszeichnung, die Präsidentin Christine Burgdorf am vergangenen Dienstag in feierlichem Rahmen der 18-jährigen Marina Schünemann übergab. Die Abiturientin des Kranich-Gymnasiums, die sich in vielfältiger Weise für internationale Verständigung und die Integration von Austauschschülern einsetzt, engagiert sich auch für Jugend-Europapolitik und betreut nebenbei zwei brasilianische Mädchen, denen sie Deutschunterricht erteilt.

Auf dem Bild von links: Krim Weber-Rothmaler (ZC Salzgitter), Marina Schünemann, Zontian Güde Renken-Bross, Nadine Schumann, Annalea Brüggemann, Zonta-Präsidentin Christine Burgdorf. Foto: privat

Die strahlende Siegerin Marina Schünemann
 
 

Claudia Altmann, Katrin Reparon (Kranich Gymnasium SZ), Krim Weber-Rothmaler, Marina Schünemann, Nadine Schumann, Rudolf Ordon, Annalea Brüggemann (alle Theodor-Heuss-Gymnasium Wolfenbüttel), Präsidentin Christine Burgdorf, Güde Renken-Bross

Laudatio für Marina Schünemann

Krim Weber-Rothmaler ZC Salzgitter

 

Young Women in Public Affairs Award 2016

Laudation für

MARINA SCHÜNEMANN

 

Sehr geehrte Frau Präsidentin,

liebe Marina Schünemann,

liebe Gäste, liebe Zontians!

 

Es ist mir eine Freude, die diesjährige Gewinnerin des Young Women in Publik Affairs Award des Zonta Clubs Salzgitter würdigend und ehrend vorzustellen.

Marina Schünemann ist frischgebackene Abiturientin des Kranichgymnasiums in Salzgitter Lebenstedt, wozu ich ganz herzlich gratuliere. Sie wird recht bald das Studium der Medienwissenschaften, gepaart mit entweder Visueller Kommunikation oder Theaterwissenschaften aufnehmen, um dann später eventuell an einem Theater, einem Sender oder einer Werbeagentur tätig zu werden.

Ihr Wunschtraum wäre ein Auslandssemester und konkreter geplant ist, mit dem Programm „Weltwärts“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Ausland für ein bis zwei Jahre Entwicklungshilfe zu leisten.

Ambitionierte Vorhaben, die sich aber, sieht man ihren >Lebenslauf< an, schon abzeichneten und folgerichtig erscheinen.

Bereits seit der 7. Klasse engagierte sie sich in der Kern-Schülervertretung, wo in wöchentlichen Sitzungen Projekte und Veranstaltungen für die Schülerschaft geplant, koordiniert und durchgeführt werden.

Seien es Gespräche zwischen Schülerschaft und Lehrern oder Schulleitung, seien es spontane Hilfsaktionen zugunsten von z.B. Erdbebenopfern oder Flüchtlingen, sei es das Projekt Schulwald oder „Schule ohne Rassismus“- Marina ist aktiv , kooperativ und verlässlich dabei, zum Wohle ihrer Mitschüler und dem Ruf der Schule verpflichtet.

Als Klassen- bzw. Kurssprecherin, Jahrgangssprecherin, Schülersprecherin, Mitglied im Schulvorstand erweist sie sich als vielseitig interessiert und sehr reflektiert.

Zitat aus einer Referenz: “Sie ist rhetorisch versiert, argumentiert überzeugend, lässt sich aber andererseits auch von guten Argumenten überzeugen. Marina denkt und handelt eigenständig, ohne sich von Trends oder dem Urteil anderer beeinflussen zu lassen.“

Ihre Mitarbeit in der Theater-AG als Regie-Assistentin führte zu ihrem derzeitigen Engagement im „Jungen Musical Braunschweig“.

Die Erfahrungen, die sie während ihres Jahres als Austauschschülerin mit der Partnerschule „North Penn High School“ gemacht hatte, führte sie zum „International Friendship Club“, der Austauschschülern hilft, sich in Deutschland einzuleben.

Sie sagt dazu: „Das Lernen über andere Kulturen und das Kennenlernen von Menschen verschiedener Nationalitäten finde ich höchstspannend.“

Und so äußert sie sich begeistert über ihre Teilnahme beim „International European Youth Parliament Forum“ in Armenien, wo sie als eine der sechs auserwählten Deutschen mit Delegierten aus 50 Ländern Einsichten und Ansichten über Politik, Länder und ihre Kulturen diskutiert und ausgetauscht hat.

Seit einem knappen Jahr betreut Marina zwei Brasilianische Schwestern, die mit ihren Eltern nach Salzgitter gezogen sind. Mit ihrer interkulturellen Kompetenz und ihrem unkonventionellem Pragmatismus hat sie mit ihnen sowohl einen Grundwortschatz als Grundlage für weiteren Spracherwerb erarbeitet, als auch mit dem Leben in Deutschland vertraut gemacht, ihnen somit das Einleben sehr erleichtert.

Dass sie auch >hin und wieder< ihrer Großmutter bei der Bewältigung von Arbeit im Sozialverband hilft, äußert Marina nur auf Nachfrage, hält sie für kaum erwähnenswert...

Ihre Ausführungen zur Stellung der Frau sind sehr überzeugend durchdacht dargestellt und konkret formuliert.

Sie hält Aufklärung für einen der wichtigsten Aspekte, um Frauen weltweit zu fördern, da erst einmal erkannt werden muss, welche Probleme vorliegen um sie lösen zu können. Nur wenn Männer und Frauen gemeinsam daran arbeiten, wird klar, dass Probleme vorliegen und einer Lösung bedürfen, um weltweite Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau zu ermöglichen.

Die schwerwiegendste Tatsache, die die Förderung von Frauen weltweit behindert, ist die hohe Zahl der Analphabetinnen. Nicht nur, dass der Zutritt zu Bildung verwehrt bleibt, auf Grund des Nicht-Lesen-Könnens kann auch nicht selbst Wissen durch Bücher angeeignet werden, kann kein Beruf erlernt werden, kein Selbstbewusstsein entwickelt werden, - bleibt die Sprachlosigkeit, bleibt zwangsläufig die Abhängigkeit von Vater oder Ehemann.

Ich zitiere Marina: „Menschen wie Malala und Organisationen wie Zonta International tragen immens dazu bei, die Situation von Frauen weltweit zu verbessern, indem sie über die wichtige Bedeutung von Bildung aufklären und sich dafür einsetzen, dass diese für Mädchen und Frauen frei zugänglich ist.“

Und ich hoffe, glaube, dass Sie, Marina, eine von denen sein werden, die sich nicht nur in Ihrem angestrebten Entwicklungshelferdienst dafür einsetzen und den Prozess vorantreiben werden.

Wir, der Zonta Club Salzgitter, bedankt sich für Ihre Teilnahme am YWPAA, Ihr Engagement und wünscht Ihnen viel Glück und Erfolg auf Ihrem weiteren Lebensweg.

 

Bereits zum zweiten Mal kann das Kranich-Gymnasium den YWPA Schulpokal des Zonta Clubs Salzgitter in Empfang nehmen.

Von links: Katrin Reparon, Claudia Altmann, ChristineBurgdorf

http://www.unwomen.de/?id=529

Stellungnahmen zum Weltfrauentag 2016


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